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Fraport AG im Feuer der Kritik

Die Fraport AG, Eigentümerin und Betreiberin des Flughafens Frankfurt, gerät in ein heftiges Feuer der Kritik. Bei der Räumung eines Protestcamps machte Fraport mit einer versteckten Kamera Videoaufnahmen und diese gelangten bereits kurze Zeit später an die Öffentlichkeit. Doch obwohl die Geschäftsführung dementierte, dass es sich hierbei nicht um die Überwachung der Journalisten handelte, fordern die Datenschützer eine entsprechende Aufklärung des Sachverhaltes.

Wolfgang Schwalm, der Sprecher von Fraport, sieht derzeit in den Videoaufnahmen keine rechtlichen Einschränkungen und so hat das Unternehmen nach eigener Auffassung gegen keinerlei Gesetze verstoßen. Zudem kam es in keiner Art und Weise zur Speicherung des Bildmaterials. Die Videokamera sei ausschließlich eine Unterstützung für die Mitarbeiter von Fraport gewesen, so Schwalm. So sollten sie auf diesem Weg eine wichtige Hilfestellung für die Überwachung des Vorgangs bekommen. Die Übertragung der Bilder erfolgte mit einer Mini Kamera in die Zentrale des Einsatzteams. Bei den Aufnahmen eines Fernsehjournalisten handele es sich um Versehen, so Schwalm.

Doch obwohl sich Fraport erheblich gegen die Kritik und die damit verbundenen Vorwürfe wehrt, bricht das Interesse von Seiten der Medien nicht ab. Immerhin würde es sich hierbei um einen neuen Datenschutzskandal handeln. Ute Arlt, die stellvertretende hessische Datenschutzbeauftragte, forderte das Unternehmen zu einer Stellungnahme auf. Eine entsprechende Erklärung von Seiten Fraports kann jedoch nicht vor Dienstag erwartet werden und so darf man auf die Argumente und die Reaktion auf die Vorwürfe von Fraport gespannt sein.
cheapflightscorner am 22.2.09

Positive Entwicklung von Air Berlin

Während immer mehr Airlines mit erheblichen Verlusten auf Grund der internationalen Finanzkrise zu kämpfen haben, setzt die Air Berlin in erster Linie auf Erfolge. Auch in den vergangenen Monaten konnte das Unternehmen eine positive Entwicklung verzeichnen und blickt demnach auch entsprechend optimistisch in die Zukunft. In diesem Jahr liegt der Fokus demnach auf den entsprechenden Erweiterungen. So soll zum einen das Angebot wachsen und zum anderen soll es zu positiven Verbesserungen beim Streckennetz kommen. In der vergangenen Wochen meldete Air Berlin einen Aufbau beim Personal. Somit werden für mehrere Stationen in Deutschland zusätzliche Flugbegleiter gesucht. Von einem Abbau oder auch verschiedensten Sparmaßnahmen kann derzeit nicht die Rede sein. Auch die internationalen Entwicklungen weisen auf den Erfolg der Airline hin. Seit der Gründung hat sich Air Berlin kontinuierlich weiterentwickelt und befand sich im Vergleich zu anderen Unternehmen dauerhaft auf Wachstumskurs. Bereits seit einiger Zeit gehört die Air Berlin zu den größten Unternehmen Deutschlands und spielt im nationalen Tourismus eine entscheidende Rolle. Zu den wichtigsten Drehkreuzen gehört bis heute vor allem der Flughafen Düsseldorf. Aber auch die anderen Airports können durch Erfolg überzeugen. Momentan kann laut den Angaben des Unternehmens in keiner Art und Weise von einem Rückgang der Nachfrage ausgegangen werden. Aus diesem Grund setzte sich die Air Berlin in den vergangenen Tagen auch mit der TUIFly auseinander. Eine entsprechende Kooperation mit der Airline könnte ebenfalls zum Wachstumskurs der Air Berlin gehören. Eine Entscheidung wird bei dieser Frage jedoch erst in den kommenden Wochen erwartet und so laufen die Spekulationen in diesen Tagen auf Hochtouren.
cheapflightscorner am 20.2.09

Kooperationen in Planung

Bereits seit einiger Zeit verzeichnet die TUIFly herbe Verluste und so setzte sich die Unternehmensführung mit einer Vielzahl verschiedener Optionen auseinander. Nicht zuletzt waren so Kooperationen und Übernahmen mit anderen Unternehmen im Gespräch. Auch Einschränkungen ausgehend von der TUI wurden öffentlich gemacht. Die Zukunft der TUIFly ist in diesen Tagen ungewiss, das kann sehr deutlicher erkannt werden. Im vergangenen Jahr musste die Airline erneut ein erhebliches Minus in Kauf nehmen. Nun sollen laut den Meldungen der Medien neue Kooperationen mit der Air Berlin im Gespräch sein. Somit soll es zu einer intensiven Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen kommen. Auf diesem Weg soll ein erneuter Verlust abgeschmettert werden. Ob den beiden Unternehmen dies jedoch gelingen wird, ist in diesen Tagen fraglich. Jedoch handelt es sich um die wichtigste Option für den Konzern TUI. Zudem weist die TUI daraufhin, dass es sich zunächst ausschließlich um entsprechende Gespräche gehandelt haben soll. Eine endgültige Entscheidung kann vor März nicht getroffen werden. Zudem soll auch das Streckennetz der TUIFly von den einzelnen Änderungen nicht verschont bleiben. Unter anderem ist von diesen der Flughafen Köln/Bonn betroffen. Es scheint offensichtlich zu sein, dass die entsprechenden Änderungen und Kürzungen kaum umgangen werden können. Welche Linien diese betreffen, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Gerade bei den einzelnen Flughäfen und den damit verbundenen Drehkreuzen kommt es zwischen TUIFly und Air Berlin noch zu erheblichen Diskrepanzen. Die damit verbundenen Vor- und letzten Endes auch Nachteile müssen abgewogen und letzten Endes auch konkretisiert werden. Somit kann sich die Entscheidungsfindung noch über einen entsprechenden Zeitraum hinziehen.
cheapflightscorner am 16.2.09

Verkauf von Ryanair Tickets gestattet

Ein neues Urteil ergänzt die vorangegangenen Entscheidungen verschiedener europäischer Gerichte und bestätigt, dass die Billigfluggesellschaft nicht das Recht hat, Online-Vermittlungsagenturen und Online-Preisvergleichern das Vergleichen und den Verkauf ihrer Flugtickets zu verbieten.
So wurde erneut zu Gunsten des Verbraucherrechts entschieden, nachdem der Verbraucher das Recht hat, im Internet Flugpreise zu vergleichen.

Ryanair hatte im August 2008 Billigflieger-Preisvergleichsseiten verbieten wollen (wir berichteten: Rote Karte für Ryanair) Tickets der Fluglinie zu verkaufen und hat angedroht bereits verkaufte Tickets zu stornieren.
Eine Reihe von Klagen gegen Online-Vermittlungsagenturen folgte. Die europäischen Richter haben zugunsten der Vermittlungsagenturen entschieden, um eine angemessene Verbraucherinformation und Markttransparenz zu gewährleisten.

Eine neuerliche Beschwerde von Ryanair gegen eine spanische Online-Vermittlungsagentur wurde kürzlich abgewiesen und das Recht der Reiseunternehmen anerkannt, auf anderen Internetseiten die Flugtickets der Billigairline zu verkaufen und somit, auch ohne eine vorherige Genehmigung von Ryanair, die typische Tätigkeit einer Vermittlungsagentur auszuüben.

Ein Urteil wird auch von einem Schweizer Gericht erwartet, an das sich Bravofly gewendet hat. Es soll die Rechtmäßigkeit der Handlungen von Ryanair vor dem Hintergrund unlauteren Wettbewerbs prüfen.
Fabio Cannavale, Gründer von Bravofly, meint dazu: "Die Urteile bestätigen das, was wir bereits wussten: Die im Sommer gestartete Kampagne von Ryanair hatte keine rechtliche Grundlage. Im Gegenteil, sie war eine reine Einschüchterungsaktion gegenüber den tarifvergleichenden Internetseiten, aber im besonderen Maße gegenüber den Kunden. Heute wird es immer deutlicher, dass Ryanair sich einzig und allein der Konkurrenz entziehen wollte und somit das Recht des Kunden auf freie Wahl einzuschränken drohte. Eine Absicht, die natürlich kein europäischer Richter unterstützen kann."
cheapflightscorner am 2.2.09