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Ryan Air scheitert erneut

Billigflieger Ryanair
Billigflieger Aer Lingus
Bereits seit einigen Wochen läuft die Übernahme der Aer Lingus auf Hochtouren. Doch nun muss der Billigflieger Ryanair das Scheitern gegenüber der Öffentlichkeit eingestehen. Die Gründe liegen laut Ryanair bei der irischen Regierung. Dieser gehören 25 Prozent der Air Lingus. Letzte Woche lehnte die irische Regierung erneut die Übernahme durch Ryanair ab.

Bereits seit dem Jahr 2006 versucht Ryanair eine entsprechende Übernahme über die Bühne zu bekommen. Trotzdem akzeptiere die Airline den Entschluss der Regierung. Laut dem Verkehrsminister sei das Angebot von Ryanair alles andere als ausreichend, immerhin sei Air Lingus einst eine staatliche Fluggesellschaft gewesen. Zudem würden sich für Ryanair ungerechte Wettbewerbsvorteile ergeben, so Minister Dempsey gegenüber den Medien.
In den vergangenen Wochen liefen die Verhandlungen auf Hochtouren. Laut den Meldungen der Medien habe sich das Angebot für die Übernahme von Seiten Ryanairs auf 750 Millionen Euro belaufen. Zu Beginn der Verhandlungen umfasste dieses Angebot noch ein Volumen von 1,5 Millionen Euro. Die Air Lingus arbeitet ausschließlich basierend auf Verlusten. Das erste Angebot scheiterte bereits an der EU - Kommission und auch diese berief sich bei ihrer Entscheidung auf die unzulässigen Vorteile im Wettbewerb. Gegenwehr kam zudem von Seiten der irischen Regierung und der Belegschaft der Air Lingus.

Derzeit verfügt Ryanair über 29,8 Prozent der Air Lingus Aktien. Der Ryanair Chef beschrieb gegenüber Journalisten die Entscheidung der Regierung als traurig. Demnach wehre man sich gegen die Schaffung zahlreicher neuer Arbeitsplätze, die in Irland dringend gebraucht würden.
cheapflightscorner am 27.1.09